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Es ist wieder soweit:

Die Medien suchen in der Politik nach „Verbrechern“ die sich inform von MandatsträgerInnen schuldig gemacht haben- im Sinne der anklagenden Medien.

Aktuell der Fall „Dagmar Wöhrl MdB CSU“ aus Nürnberg:

Frau Wöhrl hat an der Abstimmung vom 14.Dezember 2012 „Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (3. Ausschuss) zu dem Antrag der Bundesregierung“ mit dem Inhalt:

Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Verstärkung der integrierten
Luftverteidigung der NATO auf Ersuchen der Türkei und auf Grundlage des Rechts
auf kollektive Selbstverteidigung (Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen)
sowie des Beschlusses des Nordatlantikrates vom 4. Dezember 2012

in der Drucksache: 17/11783, 17/11892

aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können.

Als Quelle liefere ich den Blogbeitrag von Frau Wöhrl:

http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/die-jagd-geht-weiter/

Natürlich habe auch ich die aufkeimende Debatte verfolgt und mich gefragt, ob was dran ist an den Gerüchten die von einschlägig bekannten Medien viral weiterverbreitet werden.

Nachdem ich aber Kenntnis von Frau Wöhrl´s Stellungnahme erhielt, war mir sofort klar, dass es sich um meine Medienkampagne gegen die Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl handelt.

Die harten Fakten:

Seit nunmehr fast 20 Jahren sitzt Frau Wöhrl als legitim durch die Wählerschaft dazu berufen im Deutschen Bundestag für Nürnberg Nord und vertritt die Bürgerinnen und Bürger mehr als in angemessener Weise.

Hat sich jemals einer der Ankläger die Anstrengung gemacht und selbst recherchiert, welche Aufgaben Frau Wöhrl leistet und wie oft (was auch vollkommen zu erwarten ist) sie ihr Privatleben hintenan gestellt hat.

Sie hat keineswegs einen Urlaub auf Steuerzahlerkosten genossen, sondern sich wie schon in ihrem Blog beschrieben, massiv für eine ehrenamtliche Tätigkeit eingesetzt,zu der sie, aufgrund verschiedener Gründe, keine weitere Zeit gehabt hätte.

Sie ist,TROTZ gesundheitlicher Einschränkung, zu dieser -übrigens lang geplanter Reise- aufgebrochen und hat ihre gesundheitliche Einschränkung zurückgestellt!

Im Gegensatz zu den Medien und anderen Shit-Stormern habe ich mir die Mühe gemacht und im Internet recherchiert, wieviele und welche MdB´s an der Abstimmung nicht anwesend gewesen sind.

Der Link zu meinem Ergebnis: http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/2012/

Direkt der erste Link führt zur PDF-Datei mit allen Abgeordneten des Bundestages die entweder abgestimmt haben oder nicht anwesend gewesen sind!

Aus allen Fraktionen gab es Abgeordnete die nicht an der Abstimmung teilgenommen haben!

Ich fordere hiermit die Medien auf, alle 64 Abgeordnete zu befragen, warum sie nicht dagewesen sind!

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich davon, eine Pressehetze gegen die anderen Abgeordneten zu verlangen aber es muss doch gleiche Pflicht für alle gelten: Jeder Abgeordnete muss Kenntnis darüber geben, warum eine Abwesenheit an dem Abstimmungstermin bestand.

Da ich nicht soviele Anfragen verschicken kann,ist es Aufgabe der Medien bzw unabhängiger Politikbeobachter diesen Sachverhalt aufzuklären!

Eine mediale Hinrichtung von Dagmar Wöhrl ist eine geschmacklose Aktion und nicht tolerierbar!!

Hier noch eine weitere Stellungnahme von Frau Wöhrl:

http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/statements/politiker-sind-keine-maschinen/

Lasst uns doch mal über die Entwicklungspolitik reden, aber ich vergesse, so ein Thema ist für Medien und für den gemeinen Bürger ein zu komplexes Themengebiet über das es nicht zu reden lohnt!

Es ist mal wieder soweit. Wahlen auf verschieden Ebenen stehen an.

Ich mache zu Anfang darauf aufmerksam, dass ich mit der Bezeichnung Politiker und Kandidaten sehr wohl auch das weibliche Pendant miteinbeziehe.

Wen wundert es, dass in letzter Zeit vermehrt Accounts auf verschiedenen Social-Media Plattformen wie Pilze aus den Boden schießen und um Folgen,Bewerten und Verbreitung geworben wird?

Eigentlich niemanden.

Es ist für mich ein Unding,wenn Politiker und solche die es werden wollen, sich auf die Macht von Social-Media verlassen und zwanghaft ihre Positionen im Netz verbreiten wollen.

Es ist absolut lobenswert und richtig,den Kontakt zu Menschen zu suchen und im Gespräch zu bleiben,ohne vorher Skandale produziert zu haben.

Jedoch finde ich es mehr als bedenklich,wenn es ausgerechnet kurz vor einer anstehenden Wahl geschieht. Damit wird unweigerlich suggeriert,dass es nicht ganz freiwillig geschieht,sondern der potenzielle Wähler quasi bedrängt wird, sich anzuhören,was man unbedingt unter´s Volk bringen will.

Bis vor einigen Jahren war  es noch ein Phänomen, wenn ein Kandidat von Haus zu Haus gegangen ist,und den Menschen ein offenes Ohr geboten hat. Mittlerweile richtet man sich einfach ein digitales Wohnzimmer ein und fordert die Zielgruppe auf,Platz zu nehmen. Aber wehe: Begehrt jemand auf und möchte sich interaktiv einbringen,wird man gleich als Störenfried angesehen und da wird das getan,was man am besten kann: Einfach ignorieren!

Es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob ein (angehender) Volksvertreter schon social-media affin war bevor es populär wurde oder aber erst dabei ist, seitdem man erkannt hat, so mehr Menschen zu erreichen.

So wie es positive Beispiele aus jeder demokratischen Partei gibt, muss man natürlich auch wissen, dass es die andere Seite der Medaille gibt.

Da gibt es Politiker,die hauen einfach nur ihre Statements oder Links raus, komplett ohne auf die Kommunikation mit Usern einzugehen,die sie erreichen wollen.

So gibt es aber auch natürlich diejenigen, die sich nicht zu schade sind,dem gemeinen Volk zu folgen und auch mal im Hintergrund Gespräche zu führen.

Mittlerweile gibt es ja schon einige Leitfäden von Politikern als auch von Bürgern wie man Social-Media richtig zu nutzen hat -es bedarf also keiner Erläuterung von mir- jedoch gibt es Menschen,die werden für immer beratungsresistent sein.

Worauf will ich hinaus:

Ich möchte in sozialen Netzwerken nicht von Politikern und Kandidaten, die ebensolche werden wollen, belästigt werden, indem man mir eine verkappte Pressemitteilung vor den Kopf knallt.

Kommunikation schaut anders aus.

Ich finde es erstrebenswert,dass immer mehr Politiker aus der 1. Reihe soziale Netzwerke für sich entdecken, auf der Gegenseite finde ich es aber auch wenig erbaulich, wenn man zwar vieles von ebensolchen lesen kann aber keinerlei Reaktion auf Fragen oder Anmerkungen kommen.

Klar, es gibt nicht wenige User,die es nur darauf anlegen, Politikern ihre unverblümte und niveaulose Kommentare entgegen zu schleudern aber ist dann die komplette Sperrung von Kommunikation der richtige Weg?

Ich denke, diese Frage kann jeder klar mit Nein beantworten.

Nur, wie kann man diesen Politikern klar machen, dass Social Media keine Einbahnstraße ist,sondern eine Insel,auf der verschiedene Charaktere zusammentreffen und dann auch wieder auseinander gehen,man aber währenddessen von einander lernen kann?

Ich lese mittlerweile öfters, dass Politiker (zumeist Netz-affine), Kollegen die Vorzüge von der Nutzung wie Twitter/Facebook und Co. erklären.

Nur, die Zahl der Politiker, die soziale Netzwerke als Einbahnstraße sehen, ist immer noch zu groß.

Ist es nicht unser aller Aufgabe, auf sozialen Plattformen eine gewisse Netiquette einzuhalten? Wenn man kein Interesse an Politik hat,sollte man einfach den Mund halten und sich nicht niveaulosen Kommentaren hingeben.

Es ist romantisch von mir zu glauben,dass es irgendwann ein Hand-in-Hand mit Politikern und Bürgern geben wird aber wie sagt man so schön: Höre nicht auf zu träumen,sondern lebe Deinen Traum.

 

In diesem Sinne werde ich auch weiterhin Kontakt zu Politikern suchen und mich nicht von sogenannten Trollen einschüchtern lassen.

 

 

 

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